Die Digitalisierung der Berliner Verwaltung ist eine Daueraufgabe. Über die Jahre zeichnete sich ab, dass eine dezentral gesteuerte IT für die Großstadt und Einheitsgemeinde Berlin auf Dauer zu inkonsistent, teuer und daher nicht handhabbar ist. Auch unter Betracht der Entwicklungen in anderen Bundesländern, dem Bund und der EU wurde deutlich, dass neue Steuerungsmodelle für die Verwaltungsdigitalisierung erforderlich sind.
Mit dem E-Government-Gesetz von 2016 wurde in der Berliner Verwaltung daher die IKT-Architektur 1.0 etabliert, mit der ein zentraler Rahmen für alle Digitalisierungsmaßnahmen gesetzt und damit Interoperabilität, Wirtschaftlichkeit sowie Sicherheit gefördert und gewährleistet werden.
Insbesondere seit Schaffung des OZG steigt der Bedarf, die IT der Verwaltung auch überregional zu denken und weiterzuentwickeln. Berlin hat darauf mit der grundlegenden Überarbeitung und Neuausrichtung seiner Vorgaben reagiert und im November 2025 die IKT-Architekturrichtlinie 2.0 festgesetzt.
Um diese auch anderen Behörden zur Förderung des Austauschs sowie Marktteilnehmenden, z. B. im Rahmen von Ausschreibungen verfügbar, leicht auffindbar und nachnutzbar zu machen, wird die Architekturrichtlinie künftig auf openCode zur Verfügung gestellt.
Christian Peters (Senatskanzlei Berlin) stellt die Berliner IKT-Architekturrichtlinie vor, beleuchtet, warum sich openCode als geeignete Plattform für die Veröffentlichung erwiesen hat, welche Nutzen sich daraus ergeben, aber auch welchen Hürden sie auf dem Weg begegnet sind.
Der Einwahllink wird kurz vor der Veranstaltung hier geteilt:
https://opencode.de/de/aktuelles/events/opencode-connect-juli-2026-5957
