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Public IT – Die c’t-Konferenz für den öffentlichen Sektor

Die Public IT ist die erste Konferenz von c’t und heise speziell für den öffentlichen Sektor. Sie richtet sich an Entscheider und Praktiker, die in diesem Bereich für IT oder Digitalisierung zuständig sind.

Inhaltlich konzentriert sich die Public IT 2026 auf zwei Schwerpunkte: Der erste behandelt souveräne Cloud- und On-Premise-Lösungen, der zweite befasst sich mitAutomatisierung und KI.

 

openCode Connect März 2026: PLAIN – die souveräne Daten- und KI-Plattform für die Bundesverwaltung

PLAIN steht für Platform Analysis and Information Systems und bietet der Öffentlichen Verwaltung eine leistungsfähige souveräne Infrastruktur für Datenanalyse- und KI-Anwendungen. Entwickelt und betrieben von der Auslands-IT des Auswärtigen Amts in Zusammenarbeit mit der Bundesdruckerei, ist PLAIN die Standardplattform für die souveräne und geschützte Bearbeitung von Daten- und KI-Aufgaben in der Bundesregierung.

Warum es okay ist, dass PLAIN weniger offen ist als die Projekte darauf

Dabei erfordert die Cloud-Plattform einen interessanten Kompromiss: PLAIN unterstützt die Freiheit und Transparenz der darauf entwickelten Projekte, muss jedoch auch pragmatische Strukturen für Stabilität und Sicherheit bieten, um eine zuverlässige und skalierbare Umgebung für Open-Source-Software-Entwicklung zu gewährleisten. Dies bedeutet, dass die Plattform weniger offen ist als die Projekte, die sie hostet.

Stefan Barth (Auswärtiges Amt) erklärt, warum dies jedoch kein Widerspruch, sondern eine bewusste Entscheidung ist und der Öffentlichen Verwaltung mit PLAIN Fundament für souveräne und zukunftsfähige Innovationen bereitgestellt wird.

Der Einwahllink wird kurz vor der Veranstaltung hier geteilt:
https://opencode.de/de/aktuelles/events/opencode-connect-maerz-2026-5717 

openCode Connect August 2025: Sovereign Cloud Stack – Mehr als nur ein Cloud-Stack

Der Sovereign Cloud Stack (SCS) ist eine europäische Initiative, die ein offenes, transparentes und anbieterneutrales Cloud-Ökosystem schafft, das Souveränität und Interoperabilität gewährleistet. Das Projekt startete 2021 mit dem Ziel, Cloud-Infrastrukturen und -Dienste zu standardisieren und adressiert den wachsenden Bedarf an Datenhoheit, Transparenz und Flexibilität im Cloud-Ökosystem. Durch den Fokus auf Open-Source-Lösungen und die Zusammenarbeit der Community ermöglicht SCS Organisationen die Kontrolle über ihre digitale Infrastruktur zurückzugewinnen – ohne Kompromisse bei Innovation oder Skalierbarkeit. Die drei Säulen des SCS Projekts sind zertifizierte Standards, eine modulare Open-Source-Referenzimplementierung und offene Betriebsmodelle. Insbesondere vor dem Hintergrund der zertifizierbaren Standards ist SCS einer der Wege, um eine souveräne Basis für Themen wie Providerwechselfähigkeit zu ermöglichen.

Im Rahmen des Impulses wird dargelegt, warum die Umsetzung der SCS Standards nicht gleichbedeutend mit dem Einführen einer neuen Software-Plattform ist und dass eine SCS Konformität nicht nur mit der Referenzimplementierung erreicht werden kann.

Die konsequente Nutzung von Open-Source-Technologien und die Umsetzung offener Standards machte diese Lösung für die GovStack Initiative des BMZ, der EU, der ITU und der Weltbank zur Referenzimplementierung als Cloud Infrastructure für verschiedene Länder. Aktuell wird auf Basis von SCS eine vollständige Verwaltungscloud als GovStack Referenzimplementierung aufgebaut, diese beinhaltet die Cloud-Umgebung, aber auch Fachanwendungen, Registries, Wallet, Identity, Payment etc. Auf Grundlage dieser Referenzimplementierung werden in den Ländern Verwaltungsclouds aufgebaut – und mit der Integration von openDesk wird diese digital souverän, interoperabel und föderierbar sein.

Der Einwahllink wird kurz vor der Veranstaltung hier geteilt: https://opencode.de/de/aktuelles/events/opencode-connect-august-2025-4785