Matthias Drexelius
Wenn ich jetzt sagen würde, das glaube ich nicht, dann wäre das mutig.
Also ich glaube nicht, dass das, also das wird sicherlich auch passieren, da bin ich dabei.
Ich glaube auch nicht, dass die Innovationskraft nachgelassen hat.
Das Problem ist, ich habe das jetzt bei, ich bin ja im Bundesvorstand wie TACO, GAF Digital.
Also in den Playern, die jetzt im Augenblick dann doch schon viel auch bewegen
unterwegs und ich sage immer mal wieder, wir müssen irgendwann mal aufhören,
die nächste Sau durchs Dorf zu treiben.
Also wir haben noch nicht Cloud richtig fertig gedacht.
Wir sind DVC und machen Cloud Service Portal, überlegen uns,
wie wir da gemeinsam auch als
kommunale IT-Dienstleister zusammenarbeiten können, Delos, was weiß ich.
Also wir haben da ganz viele Dinge, aber so eine richtige Lösung und vor allen
Dingen souveräne Lösung.
Also da gibt es Ansätze, das ist alles keine Frage, aber das haben wir noch nicht fertig.
Und dann, klar, wir müssen mit der Welt mitgehen, das ist mir bewusst,
aber jetzt sind wir schon bei KI und Anwendung und denken die schon weiter und
haben auch da noch nicht mal die Grundvoraussetzungen, das fängt schon beim Datenschutz an.
Also wir sind da alle munter unterwegs. Ich höre dann immer Mitarbeiter,
die stolz erzählen, dass bei Gemini oder ChatGBT oder keine Ahnung,
habe ich gesagt, hoffentlich keine Unternehmensdaten. Also, langer Rede, kurzer Sinn.
Ich glaube schon, dass die Verwaltungen innovativ unterwegs sind und ich merke
das ja auch, wenn wir zusammensitzen.
Wir haben Ideen und wir überlegen und auch da gilt, ich glaube,
das müssen wir zusammen machen.
Also wir machen das in Hessen im Augenblick sehr intensiv mit der Hessischen
Zentrale für Datenverarbeitung, weil ich hatte vorhin den IKZ,
mein IKZ-Wurzeln genannt.
Ich glaube, diese Zusammenarbeit ist an allen Stellen notwendig und wenn wir
in Hessen zwei Dienstleister haben, klar, der eine ist fürs Land,
der andere, ich habe auch gesagt, wir machen schon ein paar Sachen auch fürs Land, ja.
Wobei auch die HZD für im kommunalen Bereich dann unterwegs ist mit entsprechenden Angeboten.
Aber da können wir Redundanzen schleifen und so müssen wir gucken,
dass wir das zusammenführen und mit denen,
Sind wir zusammen zum Beispiel und schauen mit Arbeitsgruppen,
wie können wir im KI-Bereich weiter vorwärts gehen? Was gibt es da für neue Ansätze?
Wir versuchen gerade in verschiedenen Bereichen, in erster Linie Sprachmodelle
ist zugegeben, aber im Cvento machen wir jetzt eine KI-Unterstützung rein.
Chatbot-Lösung, Robotik-Lösung, das setzen wir auch schon ein, auch für unsere Kunden.
Was eine enorme Arbeitserleichterung, also nein, die Robotik-Lösung immer eine
enorme Arbeitserleichterung, die zumindest zurückgespiegelt wird.
Also ich glaube schon, dass wir die Innovationskraft haben, aber wenn man keine
Zeit dafür hat, wenn man, auch die Kunden sind ja hilflos zum Teil,
weil die Geschwindigkeit überfordert natürlich auch Verwaltung,
auch wenn sich Verwaltungen deutlich verändert haben.
Ich sage immer, früher hat der Schorsch aus dem Ordnungsamt zwei Monitorrahmen
Schreibtisch gehabt und dann hieß es, oh, der kennt sich mit Computern aus,
also machen wir den zum Digitalisierungsbeauftragten.
So, die Zeiten sind ja rum. Also wir haben in vielen Kommunen doch Mitarbeitende,
die entsprechend qualifiziert sind im IT-Sektor, im Digitalisierungsbereich
und das merkt man auch, dass diese Qualität steigt.
Und ich glaube, das kann man nutzen, aber im Augenblick sind wir alle noch damit
beschäftigt, diesen Hype und dann auch die Presse von wegen OZG ist nicht umgesetzt
und die Bedürfnisse der Menschen.
Bedürfnis ist das falsche Wort, es ist glaube ich gar kein Bedürfnis,
dieses hochgeredete, die Menschen müssen überall digital zugreifen können, befriedigen zu können.
Ich sage immer, lasst uns bitte aufhören damit.
Ich würde sogar sagen, lasst es uns aus Sicht der Verwaltung denken.
Das heißt, wo habe ich die Prozesse, die die höchste Frequenz haben,
den höchsten Arbeitseinschlag haben und wie können wir die end-to-end digitalisieren
mit neuen Prozessen, mit effizienten Prozessen, sodass wir die Mitarbeitenden
entlasten, Fachkräftemangel, Stichwort.
Ja, und da hat dann am Ende auch die Bürgerinnen und der Bürger was davon,
weil wenn es schneller geht,
wenn die Zeit haben für komplexere Fälle, für schwierige oder vielleicht auch
für das Gespräch, dann manchmal, wenn nochmal jemand ins Rathaus oder ins Landratsamt
kommt, ist viel gewonnen.
Und ich glaube, das kann man auch hinkriegen. Und da sind wir auch alle zusammen noch dran, ja.