OZG 2.0: Zeit für die Infrastruktur

Das OZG 2.0 (aka OZG Nachfolgegesetz) ist gerade im entstehen und alle warten sehnsüchtig auf die Verbändebeteiligung. Trotzdem machen sich bereits jetzt viele Gedanken darüber was das OZG 2.0 leisten muss.

Ich habe mit Peter Kuhn darüber gesprochen.

Kommentare  unter: https://egovernment-podcast.com/egov112-ozg20/


Linksammlung

Grafiken

Teilnehmer

Moderator:in

Gäste

avatar
Peter Kuhn

Ähnliche Episoden


 

Wenn ihr uns unterstützen möchte, dann könnt ihr das gern durch einen Einkauf in unserem Shop, per PayPal oder regelmäßig auf Steady tun.
Weitere Informationen findet ihr hier.

Sticker gibt es hier.

Ein Gedanke zu „OZG 2.0: Zeit für die Infrastruktur

  1. Malte

    Das ist doch Mal wieder mit der Definitionsfrage verknüpft, was Digitalisierung eigentlich bedeutet. Für den Laien (Neuland) ist es die App und/oder das Online-Formular. Was hinten rauspurzelt spielt keine Rolle. Ob das ein PDF ist, das im Zweifelsfall als Papier weiterbearbeitet wird, macht dabei keinen Unterschied.

    Da denken wir zu weit, bzw. machen uns keine Gedanken über diese Sichtweise. Wir denken in Datenfeldern, die eine Standardisierung vorraussetzen um maschinenlesbare Informationen über elektronische Schnittstellen austauschen zu können. Das sind böhmische Dörfer für die meisten Menschen, die sich noch nie Gedanken über Datenbanken machen mussten.

    Dementsprechend macht die Digitalisierung des Frontends durchaus Sinn.

    Das soll nicht despektierlich klingen, aber die Digitalisierer in Deutschland müssen offensichtlich besser kommunizieren lernen, um diesen Umstand allen zu erklären, die damit zu tun haben.

    Man sollte ggf. nicht unerwähnt lassen, dass es bei der ganzen Sache einen Vorteil gibt. Wenn Daten aufgrund unterschiedlicher Definitionen der Datenfelder nicht übergreifend maschinenlesbar sind, sind sie nicht aggregierbar. Aus Sicht des Datenschutzes klingt das erstmal gut. Je größer der Datenberg, desto größer die Begehrlichkeiten. Wenn es, alleine aus technischen Gründen, keine Möglichkeit gibt einen Datenberg zu erschaffen, kann darin auch niemand schürfen. Das halte ich allerdings für eine gefährliche Haltung, die sich mit „Security by Obscurity“ vergleichen lässt. Genauso wie man dort einfach Lücken über Fuzzing findet, wird eine KI auch mit unscharf definierten Datenfeldern fertig. Nur Behördengänge werden mit unscharf definierten Daten garantiert nicht erleichtert.

Kommentare sind geschlossen.